Gedanken

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Manchmal löst ein Zitat eine Resonanz in uns aus, berührt uns. Bringt uns auf einen neuen Gedanken, zu einer neuen Perspektive. Oder aber, wir finden es einfach nur schön.
Auf dieser Seite habe ich einige Zitate gesammelt, die mir persönlich gut gefallen. Vielleicht ist ja eins dabei, was Ihnen auch gefällt.


„Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt.“

Rainer Maria Rilke

»Das Leben selbst ist es, dass dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – das Leben zu ver-antworten hat.«

Viktor Frankl  (1905-1997, Begründer der Logotherapie)

»Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.«

Buddha

„Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen  und ein Finden-Wollen
von bereits Bekanntem im Neuem.
Finden – das ist das völlig Neue!  Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewissheit solcher Wagnisse  können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,  die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.“

Pablo Picasso

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Franz Kafka

»Unser Leben ist flüchtig wie der Widerschein des Mondes im Wassertropfen, der vom Schnabel eines Reihers fällt.«

Dogen, Zen-Meister, 13. Jahrhundert

»Zufriedenheit kommt aus der Abwesenheit von Wünschen, nicht aus ihrer Erfüllung. «

»Jeder Mensch der mit dem Herzen sieht, kann Widersprüche auflösen. Der Verstand allein kann es nicht.“

“Energy follows attention. Wherever you place your attention, that is where the energy of the system will go. “Energy follows attention” means that we need to shift our attention from what we are trying to avoid to what we want to bring into reality.”

Otto C. Scharmer (Prof. am MIT).

„Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Gedanken.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Quelle: unsicher, Talmund oder ein chinesisches Sprichwort.

„Wem ist die Sache nicht leichter erschienen, sobald er sie nur anfasste? Nicht weil sie schwer ist, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, ist sie schwer.“

 Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.) römischer Philosoph

„Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen.“

aus dem Zen

„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern so wie wir sind.“

aus dem Talmund

„Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns glücklich oder unglücklich.“

Epikur

„Es kommt nicht darauf an, ob es anderen gefällt, was du tust. Sondern ob es für dich Sinn macht und du es voller Hingabe tust.“

„Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In and’re, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

Hermann Hesse

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Albert Einstein

„Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.“

 Seneca

„Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“

Laotse

„Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.“

Johann Wolfgang von Goethe

„Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und dann gebären…
Reifen wie der Baum,der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos, still und weit…
Man muss Geduld haben, mit dem Ungelösten im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.“

Rainer Maria Rilke

 Ich gehe die Straße entlang.  Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein. Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht. Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld. Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen. Ich weiß, wo ich bin. Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße entlang.

Sogyal Rinpoche